1985, Graefin Doenhoff, DIE ZEIT, als Studentin des St. Olaf College, Northfield, MN

June 11, 2020

1985 - Zwei Wochen lang informierte sich ZEIT-Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff am St. Olaf College in Minnesota und Center College in Kentucky. Sie erlebte ein anderes, heiles Amerika:

 

„In den Amerikanern steckt im Positiven wie im Negativen viel deutsches "Erbgut" –

schade, daß die Deutschen nicht mehr von einigen amerikanischen Elementen abbekommen haben.“

 

Jugend ohne Arg und Skepsis

 

Für Politik interessieren sich die Studenten in der

amerikanischen Provinz nur wenig

 

 

17. Mai 1985, DIE ZEIT

 

Von Marion Gräfin Dönhoff:

 

Northfield, Minnesota/Danville, Kentucky, im April/Mai

Man weiß genau... ja, was eigentlich? Wohl doch nur, was man selbst erlebt, sich selber eingeprägt hat. Es genügt eben nicht, daß einem immer wieder gesagt wird: "Amerika – das ganze Amerika – ist vollkommen anders als seine Ränder im Westen und die im Osten, die man gewöhnlich besucht." Es ist wahr: Sie sind nicht repräsentativ für die Vereinigten Staaten. Ungeachtet aller Warnungen aber nehmen wir eben doch immer den Teil für das Ganze – pars pro toto.

So war ich denn froh, daß die Woodrow Wilson Foundation und der German Marshall Fund mich eingeladen hatten, im Rahmen des Campus Fellow Programs je eine Woche in einem kleinen College im Mittleren Westen und einem im Süden der Vereinigten Staaten zuzubringen. Das eine war St. Olaf in Minnesota, das andere das Center College in Kentucky. Die Idee der Stiftungen ist offenbar, die Studenten und auch die faculty, wie der Lehrkörper genannt wird, in dieser etwas abseitigen Welt mit Leuten aus der weiteren Welt zusammenzubringen.

Erwartet wird, daß man ein bis zwei Vorträge vor dem gesamten College hält. Im übrigen muß man in bestimmten Vorlesungen, zu denen man eingeladen wird und wo man den Platz des Professors zugewiesen bekommt, referieren. Beispielsweise in der Governance Lecture über die unterschiedliche politische Struktur in Amerika und den europäischen Ländern; oder über den Aufbau des so ganz anderen europäischen Parteiensystems. Das gibt dann Gelegenheit, zu erklären, warum in Amerika, wo es keine das ganze Land umspannende Parteienstruktur gibt, sondern nur in den 50 Staaten 50 voneinander unabhängige republikanische und demokratische Parteien, warum es also dort keine Parteiführer gibt, die auf immer höherer Ebene geschult werden, bis sie allmählich zum Kandidaten für das Amt des Regierungschefs aufsteigen.

Mit anderen Worten, warum in Amerika die Herrschaft des Fernsehens und die von der Werbung beherrschten primaries – die Vorwahlen – Außenseiter an die Regierung bringen, die noch nie etwas mit Außenpolitik und Sicherheitspolitik zu tun hatten, ja, die noch nie auf der hauptstädtischen Bühne aufgetreten sind.

In der Vorlesung über deutsche Geschichte im Center College war man gerade bis zum Ende der Weimarer Zeit gekommen; da fügte es sich gut, so meinte der Professor – und es war für die Zuhörer wohl auch ganz spannend –, jemanden vor sich zu haben, der die so unerklärliche Machtergreifung Hitlers im fernen Deutschland mitgemacht hat und den nahezu unbekannten Widerstand aus eigener Anschauung schildern konnte. Zwischen diesen Veranstaltungen gab es ständig Diskussionen mit Studenten und Einladungen bei Professoren. "They will kill you", meinte Henry Kissinger warnend, der diese Parforce-Tour einmal eine Woche lang mitgemacht hatte.

 

Die Studenten wirken ganz anders als unsere. Einmal schon deswegen, weil sie jünger sind. Die beiden ersten College-Klassen entsprechen in etwa der Unter- und Oberprima unserer Gymnasien. Die Studenten sind im allgemeinen erst 17, wenn sie als sogenannte freshmen ins College kommen. Im nächsten Jahr heißen sie Sophomore – ein Begriff, dessen Etymologie mir übrigens niemand erklären konnte. Und erst in den folgenden beiden Jahren, als Junior und Senior, entsprechen sie dann theoretisch unseren ersten Semestern. Praktisch allerdings kann man sich keinen größeren Unterschied denken.

Das liegt vor allem daran, daß sie – anders als auch die Studierenden in den großen Städten Amerikas – in diesen Colleges wie in einem Landerziehungsheim zu kontrollierter Gemeinsamkeit verurteilt sind. Die Teilnahme am Unterricht wie überhaupt das ganze Studium wird sehr genau überwacht, alle Mahlzeiten müssen zusammen eingenommen werden. Ein deutscher Student, der sich gerade in einem der Colleges befand, meinte, man brauche lange, um sich an den Entzug der Freiheit zu gewöhnen und daran, daß man nie allein ist. Auch das Schlafzimmer teilen stets zwei miteinander. Sein amerikanischer Kommilitone, der im Austausch für ihn zur Zeit in Deutschland studiert, ist dagegen verblüfft, wie wenig konsequent die Deutschen arbeiten: "Sie politisieren nur."

 

In "meinen" beiden Colleges wird in der Tat enorm intensiv gearbeitet; für Politik allerdings interessiert der Campus sich nicht sonderlich. Das ist auch weiter nicht verwunderlich. Der Spannungsrahmen, in dem ein Europäer heranwächst, dessen Land in allen Himmelsrichtungen sehr bald an die Grenzen eines Nachbarn stößt, entwickelt bei diesem natürlich ein total anderes Bewußtsein als es ein Amerikaner hat, der auf einem Kontinent zu Hause ist, wo der eine Nachbar im Norden von dem einzigen anderen im Süden durch eine Entfernung von 3000 Kilometern getrennt ist. Darum ist den Amerikanern Außenpolitik ganz fremd; für uns dagegen ist sie eine existentielle Notwendigkeit. Immer muß man sich fragen, was werden die Franzosen dazu sagen, wie werden die Polen reagieren ...?

Es sind heitere, sonnige, blitzblanke Jungen und achtsam gekleidete Mädchen, die den Campus bevölkern: zutraulich, strebsam, karriereorientiert, ohne jeden Arg, auch ohne jegliche Skepsis. In diesen beiden Colleges trifft man auf eine heile Welt, wie es sie wahrscheinlich nur noch in Amerika gibt.

 

Auf dem lichten Frühlingsgrün der großen Rasenfläche von St. Olaf lagern Studierende unter alten Bäumen und lesen. Etwas abseits spielen einige Tennis. Es ist ein großer, feudaler Campus, der in einem gewissen, aber durchaus überzeugenden Grad austerity – also Enthaltsamkeit – pflegt: Autos sind nicht zugelassen, um die sozialen Unterschiede nicht deutlich werden zu lassen. Alkohol darf nicht getrunken werden. Abschreiben oder unerlaubte Hilfsmittel bei "Klassenarbeiten" sind verpönt, wobei die Einhaltung dieser Vorschrift dem Ehrgefühl der Studenten überlassen ist; denn der Professor verläßt bei solcher Gelegenheit ostentativ das Zimmer.

 

Ich fragte einen der deutschen Studenten, ob das nicht nur Bilderbuchreklame sei. Der aber, selbst erstaunt darüber, bestätigte, wie streng diese Regel befolgt wird, und setzte hinzu: "Dafür sorgt wohl auch der Wettbewerb." Der Gedanke an die Zukunft beschäftigt natürlich auch hier die Leute. Allerdings heißt es, daß noch jeder, der das College verließ, einen Job gefunden hat, weil St. Olaf einen so guten Ruf hat.

 

Auf die Frage, wie viele denn bei der Präsidentenwahl im Herbst vergangenen Jahres zur Wahl gegangen sind, meldeten sich in einer Vorlesung im Center College etwa Dreiviertel der Anwesenden. "Ist es indiskret zu fragen, wer Ronald Reagan gewählt hat?" Niemand geniert sich: Es sind fast alle. Einer, der bei der Republikanischen Partei mitarbeitet – er ist offenbar der einzige, der seine Loyalität so weit treibt –, weiß eine sehr präzise Angabe zu machen: "Die gesamte Fakultät, bis auf zwei, hat demokratisch gewählt." Auch mein Eindruck war: Alle Professoren, an beiden Orten, sind kritische Liberale.

 

Einer von ihnen, der aus dem Süden stammt, sagte: "Ich war Student, als Kennedy Präsident wurde. Meine Eltern waren stockkonservativ. Ich habe zwei Monate nicht mit ihnen gesprochen und wäre am liebsten von zu Hause weggelaufen, um für Kennedy zu arbeiten, so begeistert war ich." Ein wenig bekümmert fügte er hinzu: "Das gibt es heute nicht mehr. Aber es gibt eben auch keinen Kennedy mehr, der fordert: ,Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann, fragt, was ihr für euer Land tun könnt.’"

 

"Wie kommt es", sagte ich an einen Studenten gewandt, der einen politisch interessierten Eindruck machte, "daß Sie alle so konservativ sind? Ich erinnere mich an die sechziger und die erste Hälfte der siebziger Jahre. Damals, in der Vietnam-Zeit, da waren alle links oder liberal. Wann hat eigentlich der Umschlag stattgefunden?"

"In der Carter-Zeit. Es war unerträglich, diese San- und Kraftlosigkeit, das liberale Hin und Her. Die vage Unentschlossenheit und Inkompetenz."

 

"Und jetzt?"

 

"Jetzt", fiel ein anderer ein, "jetzt sind wir wieder geachtet in der Welt, jetzt sind wir stark, brauchen uns von den Russen nichts gefallen zu lassen. Vorher konnten die machen, was sie wollten. Heute aber können wir helfen, die Schwachen zu schützen."

 

"Meinen Sie Grenada?"

 

"Ja, zum Beispiel Grenada, wo ein Volk von einer kleinen Clique von Kommunisten unterdrückt und vergewaltigt wurde."

 

"Gibt denn Macht das Recht, sich überall einzumischen und nach eigenen Gesetzen Ordnung zu schaffen?"

"Ja, wenn es dem Guten dient, gewiß."

 

Diese jungen Leute sind wirklich überzeugt, daß es Böse und Gute in der Welt gibt – vermutlich definiert als Kommunisten und Antikommunisten – und daß man dafür sorgen muß, daß das Gute die Oberhand gewinnt. Und sie sind auch ganz bereit, selber etwas dafür zu tun. Besonders in St. Olaf, das vor rund hundert Jahren von Lutheranern mit puritanischem Einschlag, vorwiegend Skandinaviern, gegründet wurde, ist Dienen und Hilfe leisten ziemlich selbstverständlich. Die volunteer Services, also die freiwilligen Dienste, zu denen man sich melden kann, aber nicht muß, füllen eine ganze Seite im Prospekt: Dienst im Hospital, bei Alten, bei Behinderten, im Jugendgefängnis, Hilfe für amnesty international, für die Schwarzen im Ort... Die Kapelle, in der fast jeden Tag um 10 Uhr eine kurze Andacht stattfindet, zu deren Teilnahme ebenfalls niemand genötigt wird, ist stets zu Dreiviertel gefüllt.

 

Die meisten Diskussionen, die ich mit Studenten hatte, gingen um Südafrika, das im Brennpunkt des Interesses steht, und im Center College auch um Ost-West-Fragen – freilich vorwiegend im Widerspruch gegen meine Thesen, daß man sich bei Verhandlungen nicht von Waffen hypnotisieren lassen dürfe, sondern daß das Verhandlungsfeld auf Politik und Wirtschaft ausgedehnt werden müsse.

 

"Ja, trauen Sie denn wirklich den Russen?"

 

"Ich sage ja nicht, daß man ihnen trauen soll, ich sage, daß man sich nicht nur auf das Gegensätzliche konzentrieren soll, sondern daß man nach gemeinsamen Interessen Ausschau halten muß, und die gibt es doch: Vermeidung von Krieg, weniger Rüstungsausgaben, mehr Wohlstand." Viel Verständnis aber habe ich mit dieser These, glaube ich, nicht gefunden, auch wenn immer wieder einzelne Studenten kamen und ermutigend lächelnd meinten: "I liked your talk."

 

St. Olaf College gehört zum Staat Minnesota, in dem es viele Deutsche aus der früheren Einwanderungszeit gibt, darum werden die Deutschkurse stark frequentiert. Etwa 20 Prozent der 3000 Studenten des Colleges lernen Deutsch. Das Vorlesungsverzeichnis weist viele interessante Themen auf: "Epochen der deutschen Literatur 1832 bis zur Gegenwart", "Die deutsche Lyrik von Goethe bis zur Gegenwart", "Das deutsche Drama von Lessing bis Brecht" ...

Die Studenten beider Colleges, die ich besuchte, sind aus gutbürgerlichem Milieu; wer die Kosten von 9500 Dollar im Jahr nicht aufbringen kann, wird bei entsprechender Begabung und Leistung subventioniert. Weit mehr als die Hälfte stammt aus dem jeweiligen Staat – aus der Provinz also. Das mag ihre besondere Beschaffenheit erklären: ihren Idealismus, ihre Unbesorgtheit, ihren Optimismus, der davon auszugehen scheint, daß schon alles gutgehen werde.

Die Frage, ob sie gelegentlich untereinander über Politik diskutieren, wird verneint. Von Geschichte wissen sie wenig, von Geographie nichts. Freilich stößt man auch auf erstaunliche Interessen: Einer – und es war kein Deutschstämmiger – schreibt seine Arbeit über Friedrich den Großen. Und das in Kentucky!

 

In den großen Städten Amerikas sind die Studenten natürlich viel politischer. Allenthalben von Kalifornien bis Massachusetts finden zur Zeit Protestaktionen statt, teils wegen Südafrika, teils wegen Zentralamerika.

Jedes Jahr seit 1966 führt das Higher Education Research Institute eine interessante Umfrage durch. Aus den soeben für 1984 veröffentlichten Ergebnissen geht hervor, daß die 182 000 freshmen, die in 345 Colleges befragt wurden, stärker als bisher auf die liberale Linie eingeschwenkt sind, beispielsweise hinsichtlich Verteidigungsausgaben, school-busing und Abtreibung. Nur 1982 waren die Konservativen in der Mehrzahl, seither geht ihre Zahl zurück.

Die New York Times hat unlängst eine repräsentative Umfrage unter Studenten aller Semester veranstaltet und dabei festgestellt, daß bei der Wahl im November 1984 die Reagan-Wähler um sieben Prozentpunkte unter dem Landesdurchschnitt lagen. Das ist in "meinen" beiden Colleges sicher nicht der Fall gewesen, denn da ist Kritik noch ziemlich unbekannt.

 

Entsprechend ist dort übrigens auch das Image von Deutschland. Während es in Washington und New York heißt: Die Deutschen hat der Wohlstand verdorben, sie werden weich, man kann ihnen nicht mehr trauen, wahrscheinlich sind sie schon auf dem Wege zum Neutralismus; sie kritisieren und nörgeln in einem fort; wir sollen sie verteidigen, aber sie sind nicht bereit, den entsprechenden Beitrag zu leisten, hat sich hier das Bild der Deutschen in weit helleren Farben erhalten. Es heißt: Sie sind zuverlässig, treu, präzis, pünktlich, und sie sind unsere besten Freunde.

Und ein Vergleich mit den deutschen Studenten, die alles hinterfragen, die immer auf der Lauer zu liegen scheinen, jederzeit gewärtig, daß irgend etwas Negatives, Abträgliches, Beängstigendes sich ereignen könnte? Man kann viel gegen ihre Haltung sagen, manche mögen einiges vermissen: Patriotismus, Nationalgefühl, Einsatzbereitschaft..., aber angesichts jener idealistischen Jugend, die so sehr ohne Arg und Skepsis ist, daß einem ganz bange wird, weiß man diesen Mangel dann wieder zu schätzen. Unsere Welt ist zu reich an Gefahren, als daß man es sich leisten kann, alles kritiklos hinzunehmen. Oft habe ich gedacht, könnte man doch aus jenen und unseren einen neuen, dritten jungen Menschen machen.

 

Wenn die Überbetonung von Kritik ein Kennzeichen der Deutschen und der unangefochtene Idealismus ein Charakteristikum amerikanischer Studenten sein sollte, so mag dies darauf beruhen, daß die deutsche Wissenschaft im allgemeinen auf dem Standpunkt steht, es müsse wertfrei gelehrt werden, während beispielsweise in "meinen" Colleges großer Wert darauf gelegt wird, moralischen Sinn zu entwickeln und das Nachdenken über ethische Werte zu fördern.

 

Nicht nur der Intellekt, sondern auch die Phantasie soll angeregt, die Werte, auf denen die Gesellschaft ruht, sollen deutlich gemacht werden, sowie die Kriterien, die das Denken und Handeln bestimmen. Es geht im Grunde, wie der Präsident von Center College, Richard Inorrill, meint, um Schärfung des Gewissens und damit um Bewußtseinsbildung – also um etwas, das allem Denken, Fühlen und Handeln vorgeschaltet ist. Im Englischen ist dies leichter einsehbar, weil conscience – Gewissen und consciousness – Bewußtsein der gleichen Wurzel entspringen.

 

Vielleicht hat der Präsident recht. Vielleicht ist dies in der Tat heute wichtiger denn je, weil alle Disziplinen durch Spezialisierung und Professionalisierung, durch Entwicklung einer eigenen Sprache und eigener Methoden den Zusammenhang mit der Humanitas, dem Menschlichen, mehr oder weniger verloren haben. Im praktischen Leben, wo System, Technologie und Bürokratie ihr Eigenleben entfalten, das mit moralischen Werten nichts mehr zu tun hat, ist es ja nicht viel anders.

 

Dies mag ein Hinweis sein für all jene, die die "Sinn-Frage" quält. Denn die oft beschworene Selbstverwirklichung liegt ja nicht in Beruf oder äußeren Lebensumständen, sondern viel eher in der Entwicklung eben jener Werte und Maßstäbe für das eigene Leben und für die Entscheidungen, die man trifft. Denn sie sind es, die letzten Endes die unverwechselbare Persönlichkeit ausmachen – also die eigene Identität.

 

In den Amerikanern steckt im Positiven wie im Negativen viel deutsches "Erbgut" – schade, daß die Deutschen nicht mehr von einigen amerikanischen Elementen abbekommen haben.

 

 

 

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